300 Meter

30 Seconds To Mars

 

 

hier kommt alles hin was ihr über die geilste band der Welt wissen müsst


 

BIOGRAFIE

Jared Leto – guitars and vocals
Shannon Leto – drums
Tomo Milicevic – guitars
Matt Wachter – bass

2002 sorgte ein heftiger Ruck für Aufmerksamkeit in der Musiklandschaft - 30 SECONDS TO MARS betraten mit ihrem gleichnamigen Debütalbum das Spielfeld. Zwei Dinge sorgten für Begeisterung: Hollywoodstar Jared Leto als Kopf und Leadsänger der Band sowie das frische und kraftvolle Erscheinungsbild von 30 SECONDS TO MARS – ein Mix zwischen kreativer Neugier und Flucht. Mit dem zweiten Album A Beautiful Lie wollte Jared Leto eine ganz neue und viel offenherzigere Klanglandschaft erkunden. „Auf dem ersten Album habe ich eine Welt erschaffen, hinter der ich mich dann versteckt habe“, sagt Leto. Eigentlich ganz typisch für Jared Leto, denn obwohl er in über 15 erfolgreichen Hollywoodproduktionen mitwirkte (u. a. „Requiem For A Dream“, „Panic Room“, „Fight Club“, „American Psycho“ und „Alexander“ zählt er nicht zu den schillernden Stars, die ihr Leben in der Öffentlichkeit leben. Mr. Leto lässt zu gerne Persönliches persönlich sein. Mit A Beautiful Lie zeigt sich Leto wohl zum ersten Mal! Leto: „Auch wenn dieses Album voller philosophischer Elemente und Motive ist, ist es viel näher am Herzen, und nicht so sehr im Kopf angesiedelt. Es geht um gnadenlose Ehrlichkeit, Wachstum und Veränderung. Es ist ein sehr intimer Einblick in ein Leben am Scheideweg - eine ungeschönte Reise durch Gefühle. Es geht um Leben und Liebe, um Tod, Schmerz, Freude und Leidenschaft. Um das, was uns zu Menschen macht.“ Die Tatsache, dass etliche Schauspieler einige ziemlich fürchterliche Alben herausgebracht haben, hat ihn nicht aufhalten können. „Immer, wenn es Präzedenzfälle gibt, die so negativ sind, muss man sich besonders beweisen“, stimmt Jared zu. „Davor bin ich aber noch nie zurückgeschreckt.“

A Beautiful Lie ist nicht nur sprachlich direkter, auch die Musik hat sich gewandelt. An die Stelle von aufeinander folgenden und mehrere Tracks umfassenden Passagen sind schlankere und dadurch stärkere Konstruktionen getreten. Der mitunter eklektische Ansatz wurde reduziert, um die Einfachheit und Ehrlichkeit der Komposition zu stärken. „Wir wollten uns auf den Kern der Songs konzentrieren und alle Äußerlichkeiten vermeiden. Der Wahrheit auf den Grund gehen. Es ging uns nicht darum, herauszufinden, wie viel wir können, sondern darum, herauszufinden, was das Minimum ist. Ich habe hart daran gearbeitet, etwas Besonderes zu erschaffen, was sich vom Debütalbum unterscheidet, und zwar sowohl klanglich, als auch konzeptionell. Eine erste CD ist eben immer ein Erstlingswerk, egal wie man es dreht und wendet. Um weiter zu kommen, muss man sich aber von einigem trennen. Das war gar nicht immer so leicht. In gewisser Weise ist dies die Geburt von etwas Neuem und der Tod von etwas Altem. Dieses Album musste und sollte unsere Messlatte neu festlegen. Wir sind auf das, was wir bisher geschafft haben, durchaus stolz. Aber dennoch wollte ich das erste Album durch das zweite zerstören.“

Die ersten Skizzen für A Beautiful Lie machte Jared schon während der Tournee mit dem Debütalbum. Das neue Album wurde dann in fünf verschiedenen Ländern auf vier verschiedenen Kontinenten geschrieben und zwischen Los Angeles, New York City und Südafrika eingespielt. Der Titelsong und drei weitere wurden in Kapstadt, Südafrika komponiert. Dann flogen die anderen Bandmitglieder zu Jared nach Südafrika, um mit ihm an diesen Tracks zu arbeiten. In dieser Zeit kam Jared auch die Idee für den Titel des Albums. „Ich wohnte in einem Haus mit Blick aufs Meer und es war atemberaubend schön“, erzählt er. „Aber in dieser fantastischen Umgebung gab es auch einen extremen Widerspruch zwischen der Schönheit der Natur und der Zerstörung durch die Menschen. Das ist mir auf meinen Reisen von Asien nach Europa, aber auch zuhause oft aufgefallen. Es hat mich über diese Widersprüche im Leben nachdenken lassen. Darüber, dass wir uns zu Lasten des Einen für etwas Anderes entscheiden, sei es in persönlichen Beziehungen oder auch im Krieg. Aber diese Entscheidungen sind gleichzeitig auch etwas, das unglaublich inspirierend, optimistisch und romantisch ist. Vor allem die Tatsache, dass wir uns alle gemeinsam entscheiden, weiter zu gehen, egal was passiert.“

Zu den Leto-Brüdern gesellten sich im Studio erstmals auch der Gitrarrist Tomo Milicevic und der Bassist Matt Walcher. Beide waren schon auf der Tournee für das erste Album von 30 SECONDS TO MARS dabei. Auf dem ersten Album hatte Jared alle Gitarren-, Bass- und Synthesizer-Partien und den Gesang noch selbst eingespielt, wobei Shannon die Drums übernahm. Beim neuen Album entwickelte sich mehr Zusammenarbeit, die zwar neu und aufregend, aber mitunter auch enorm schwierig war. Letztendlich erwies sich die Zusammenarbeit als sehr lohnend und produktiv. „Am Anfang waren wir nicht sicher, welche Rolle wir eigentlich spielen sollten“, erzählt Milicevic. „Aber mit der Zeit kristallisierte sich das immer mehr heraus. Jared legte die Songs auf den Tisch und wir haben alle gemeinsam an ihnen gefeilt, bis sie die endgültige Gestalt hatten. Das war nicht immer einfach. Ich glaube, das Mantra für dieses Album lautet: Große Kunst wird aus großem Kampf geboren!“ Auch für Jared eine ganz neue Erfahrung: „Es war schon etwas seltsam, dass jetzt Andere an dem Prozess beteiligt waren, denn ich wache manchmal sehr eifersüchtig über meine Musik. Früher fiel es mir schwer, andere Leute teilhaben zu lassen, denn für meinen Bruder und mich handelte es sich hier um eine sehr persönliche und private Angelegenheit. Jetzt sind wir zum ersten Mal eine Gruppe von vier Menschen, die die gleiche Vision haben, den gleichen Geschmack und die gleichen Träume. Und es ist erstaunlich, wie gut wir miteinander arbeiten können.“

Das Ergebnis kann man durchaus als transzendent bezeichnen. Die erste Single „Attack“ ist ein dynamischer Ausdruck von Wiedergeburt und Erneuerung mit energischen Keyboards, großspurigen und aggressiven Gitarren und infektiösem Gesang, der sich von schmerzerfüllter Klage zu intimem Flüstern wandelt. „The Kill“ ist nachdenklicher und lebt von wunderbar komplexen Gitarren und einem ursprünglichen Beat, der schließlich in einen epischen und hymnischen Refrain mündet. „Was It A Dream“ schließlich ist ein intimer, melodischer und geradezu surrealistischer Song mit einem einnehmenden Rhythmus, der mitunter sowohl an The Cure, als auch an U2 erinnert. „Mich haben schon immer Bands inspiriert, die mit ihrem Sound verschiedene Gefühle und starke Bilder ausdrücken, wie U2, The Cure, Led Zeppelin und Pink Floyd“, erklärt Jared. „Aber wir wollen auch so modern wie möglich sein. Wir wollen anders sein, nicht nostalgisch, sondern mit dem Blick auf die Zukunft. Uns befreien von den Schatten unserer Vorbilder und weiter gehen, mit unserer eigenen Stimme als Kompass.“

Bei ihrem ersten Album gingen 30 SECONDS TO MARS mit dem legendären Producer Bob Ezrin ins Studio. Dieses Mal verpflichteten sie Josh Abraham, der unter anderem das mit dem Grammy ausgezeichnete Velvet Revolver-Album produzierte. 30 SECONDS TO MARS fingen im April 2004 mit den Aufnahmen an und arbeiteten zu verschiedenen Zeiten in sechs verschiedenen Studios, bis das Album schließlich fertig war. Jared berichtet, dass Abraham diesen Prozess beschleunigt hat: „Ich bin sehr systematisch und zwanghaft und reite manche Sachen zu Tode, bis sie perfekt sind. Josh ist völlig anders, er achtet darauf, dass sich etwas organisch entwickelt. Deswegen kann man auch hören, dass uns die Spontaneität nicht abhanden gekommen ist.“

Vom Anfang bis zum letzten Song ist A Beautiful Lie eine Geschichte von Schmerz, Frustration, Ehrgeiz und letztlich Katharsis. Es ist zwar nicht per se ein Konzeptalbum, aber dennoch entfaltet es sich wie ein dramatischer Film über einen Mann am Rande des Zusammenbruchs. Ein Mann, der sich ändern muss, um weiter leben zu können. „Ich wollte, dass jeder Song wie das Kapitel eines Buchs klingt. In der Summe ergibt sich eine Geschichte, aber jedes Kapitel sollte eine eigene Färbung, einen eigenen Ausdruck und eine eigene Persönlichkeit haben“, so Leto.
Mit der surrealistisch und rätselhaft anmutenden Spannung des Titelsongs und dem pulsierenden Beat von „The Fantasy“, mit der akustischen Verspieltheit von „A Modern Myth“ und der melodiösen Melancholie von „The Story“ ist A Beautiful Lie wie ein erfrischender Soundtrack für ein Leben im Umbruch – eine Ode an den Überlebenswillen des menschlichen Geists.

Nach einem grandiosen Siegeszug durch Amerika (über eine Million verkaufte Alben von A Beautiful Lie, dem Gewinn eines MTV Music Awards mit „The Kill“ und einer beinahe ganzjährigen Tour mit unzähligen ausverkauften Konzerten), haben 30 SECONDS TO MARS nun die Zeit gefunden, Deutschland mit ihrer einzigartigen, energetischen und elektrisierenden Live-Performance in ihren Bann zu ziehen. Am 16. Februar 2007 A Beautiful Lie inkl. Bonustracks in Deutschland wiederveröffentlicht.

 

30 Seconds To Mars (2002)
1. Capricorn (A Brand New Name)
2. Edge Of The Earth
3. Fallen
4. Oblivion
5. Buddha For Mary
6. Echelon
7. Welcome To The Universe
8. The Mission
9. End Of The Beginning
10. 93 Million Miles
11. Year Zero
12. The Struggle
 
A Beautiful Lie (2005)
1. Attack
2. Beautiful Lie
3. The Kill
4. Was It a Dream?
5. Fantasy
6. Savior
7. From Yesterday
8. Story
9. R-Evolve
10. Modern Myth
11. The Battle Of One
12. Hunter
13. Was It A Dream? (Acoustic)

Bonus Tracks:
Phase 1 Fortification = Bonus Track bei der Single Capricorn (U.K.)
Anarchy in Tokyo = Bonus Track auf der japanischen Version vom Self-Titled Album
Unreleased Tracks:
Valhalla
Revolution
Occams Razor
Songs und ihre alten Titel:
Jupiter = Fallen
The Reckoning = Oblivion
Hero = Year Zero

Lifeless = im Netz findet man diesen Song unter dem Namen von 30 Seconds to Mars, jedoch handelt es sich um eine andere Band!

 

 

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